Die Stadt bietet schulübergreifend Herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) in verschiedenen Sprachen. Nachstehend berichtet Maja Cieplinski (PG-Klasse 8a Sj. 2025/26) über den Herkunfssprachlichen Unterricht Polnisch und die von der HSU-Lehrkraft Marta Sander organisierte Exkursion am Ende des letzten Schuljahres (18.-22.06.2026).
Über den HSU-Kurs Polnisch: Es ist eine Mischung aus Sprachunterricht, Geschichte und Erdkunde, einmal in der Woche. Dem Kurs erst ab der fünften oder höheren Klasse beizutreten, würde ich nicht empfehlen, da es schwer ist, die Grammatik zu lernen. Wenn man aber ab der ersten Klasse anfängt, müsste man nicht viel nachholen. Äußerdem wäre der Altersunterschied viel zu groß und die Inhalte des Unterrichts unpassend.
Zu den Exkursionen: Es gibt pro Jahr einen Ausflug (4 Tage und 3 Nächte). Mitfahren kann man erst ab der 6ten Klasse. Es gibt immer nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen, deswegen bevorzugen die Lehrer die neuen und die älteren Schüler. Unsere Reisegruppe besteht meistens aus Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften der 3 Städte Krefeld, Düsseldorf und Herne.
Über die Exkursion am 18.-22.06.2026:
Tag 1: Wir kamen am Hotel an und bekamen unsere Schlüssel zu den Zimmern. Dann fuhren wir mit unserem Reisebuss ins Stadtzentrum, um die Altstadt mit einem Reiseführer zu besichtigen. Dann fuhren wir zu dem Geschichtszentrum/Museum ,,Zajezdnia“. Dort lernten wir etwas über die schlesische Geschichte und wie die nach dem Weltkrieg war. Danach fuhren wir zurück zum Hotel und aßen unser Abendessen im Hotelrestaurant.
Tag 2: Nach dem Frühstück fuhren wir wieder ins Zentrum von Wrocław. Dort gingen wir zum Museum ,,Hydropolis“, wo uns verschiedene Sachen zum Thema Wasser vorgestellt wurden, wie zum Beispiel Überschwemmungen, Aggregatzustände, Wasserlebewesen oder auch Schiffe, ein Workshop namens ,,Wasser-Odyssee“. Danach besuchten wir die Raclawice-Panorama: ein 360° Gemälde aus dem 19. Jahrhundert. Dann gingen wir weiter, um eine Schifffahrt über die Oder zu machen. Nach der Schiffahrt spielten die Jüngeren Detektiven, machten eine Art Schnitzeljagd und erkundeten alte Foltergeräte. Die Älteren hatten in dieser Zeit Freizeit in einem großen Einkaufszentrum. Zum Schluss gingen wir Abenessen essen in einem alten Kloster.
Tag 3: Am nächsten Morgen packten wir unsere Koffer und fuhren nach Złoty Stok. Dort besichtigten wir eine Goldmine, ein Bergbaudorf, wo echtes Gold zu finden war und dann auch noch die Erzader ,,Orchowa“. Dann fuhren wir weiter, um ein Spaziergang über die ,,Błędne Skały“ zu machen. Am Ende fuhren wir zu unserem zweiten Hotel und aßen dort zu Abend.
‚Tag 4: Nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Tschechien nach Adršpach. Dort wanderten wir mit einem Reiseführer über die Felsenstadt. Nach der Wanderung hatten wir dann Freizeit in der Natur. Schließlich gingen wir zurück zum Reisebuss und fuhren zurück nach Deutschland.
Maja Cieplinski Klasse 8a 2025/26)



