In der Woche vom 22.06. bis 26.06. 2026 hospitierte Jolina Peciak Theaterakademie Köln (TAK). Von ihren Erlebnissen im Unterricht verschiedener Kurse berichtet sie nachstehend.
Film-Schauspiel
Am Montag hospitierte ich im Kurs ,,Film-Schauspiel“ , der sechs Stunden dauerte. Zu Beginn wurden die Hausaufgaben der Studierenden gesichtet. Die Aufgabe bestand darin, ein E‑Casting nach bestimmten Vorgaben vorzubereiten. Wir haben uns alle Selftapes angeschaut und gemeinsam mit dem Dozenten analysiert, ob Licht, Ton und Bild (neutraler Hintergrund, keine auffällige Kleidung, starkes Make-up oder irritierender Schmuck) in Ordnung sind. Außerdem haben wir betrachtet, wie authentisch das Schauspiel und das Zusammenspiel mit dem Spielpartner wirken bzw. ob das Anspiel realistisch ist und zur gespielten Figur passt.
Nach der ersten Pause wurden weitere E‑Castings aufgenommen, bei denen erneut alle Vorgaben eingehalten werden mussten. Bei einer Aufnahme durfte ich als Spielpartnerin aushelfen. Zwischendurch konnten wir immer wieder kurze Einblicke in den Gesangsunterricht bekommen.
Szenen-Studium
In den nächsten Tagen habe ich unter anderem den Kurs ,,Szenen-Studium“ besucht. Dort habe ich beobachtet, wie Studierende aus dem 5. und 6. Semester verschiedene Szenen auf der Bühne geprobt haben unter Aufsicht ihrer Dozentin. Der Fokus lag an diesem Tag vor allem auf Präzision.
Grundlagen
Des Weiteren war ich in der Woche im Kurs ,,Grundlagen“ . Dort haben Studierende einzeln ihrer Dozentin Monologe vorgespielt, die sie für die ZAV‑Prüfung geübt haben. Die Dozentin hat sich Notizen gemacht und zwischendurch Feedback gegeben. Anschließend wurden die Monologe in mehreren Durchgängen erneut präsentiert.
Bei der ersten Studierenden des Tages durfte ich wieder als Hilfe auf der Bühne dienen. Dieser Monolog war ein komischer Monolog, denn für die ZAV‑Prüfung müssen ein klassischer, ein moderner und ein komischer/witziger Monolog vorbereitet werden. Die nächste Studentin hat einen klassischen Monolog gezeigt, und der letzte Student einen modernen. Nach dem Unterricht habe ich mich noch kurz mit der Dozentin unterhalten und mir einige ihrer Tipps notiert.
Arbeitsprobe
Bereits 1,5 Wochen vorher war ich für eine Arbeitsprobe vor Ort. Dafür habe ich mir zuhause einen Monolog ausgesucht, diesen geübt und dem Schulleiter der TAK mehrmals vorgespielt. Er hat mir Feedback und hilfreiche Tipps gegeben. Gemeinsam haben wir anschließend eine Stunde intensiv an meinem Monolog gearbeitet.
Fazit
Insgesamt hat mir der Unterricht an der TAK sehr viel Spaß bereitet, und ich durfte sehen, wie viel Talent in den Studierenden steckt. In der Schauspielschule konnte ich viel Neues lernen. Von meiner Monologarbeit und den Räumlichkeiten habe ich vor Ort außerdem einige Fotos gemacht.
Jolina Peciak



