Im Kunstunterricht setzte sich die Jahrgangsstufe 10 mit der Frage auseinander, wie sich hohe Wohnqualität und eine ökonomische Flächen- und Raumnutzung verbinden lassen. Ausgehend von theoretischen Grundlagen beschäftigten sich die Schüler.innen zunächst mit Le Corbusiers Konzept der Wohnmaschine sowie der Gartenstadtbewegung und verglichen dabei unterschiedliche Wohnansätze. Auf dieser Basis entwickelten sie eigene Wohnkonzepte, die den scheinbaren Gegensatz zwischen effizienter Raumnutzung und hoher Lebensqualität kreativ auflösen sollten. Die entstandenen Entwürfe und Modelle zeigen vielfältige, durchdachte Lösungen und machen deutlich, wie Architektur gesellschaftliche, funktionale und gestalterische Anforderungen verbinden kann.
Hannah Pia Eichholz



