Begabtenförderung: Bericht von den Lernferien „Lebensentwürfe“ in Jülich

„Ich interessiere mich brennend für Medizin in den Bereichen Kardiologie und  Neurologie und möchte anderen Menschen helfen und auch Leben retten. Mich fasziniert die Möglichkeiten eines Forschungscampus und die Faszination und Lebensenergie der Wissenschaftler. Es ist sehr interessant, wie sehr die Wissenschaftler im Labor an ihre Projekte und Versuche gebunden sind. In dieser Woche der Lernferien zur Begabtenförderung habe ich erfahren, wie wichtig die Pharmazie im medizinischen Bereich ist. Deshalb habe ich mich entschlossen auch Pharmazie in Betracht zu ziehen. Im Forschungszentrum Jülich habe ich mehr über Chemie erfahren und viele Bekannte und Unbekannte, wichtige Wissenschaftler in der Geschichte kennen gelernt.Es waren sehr viele qualifizierte Betreuer vor Ort, die auch jede Frage gerne beantwortet haben. Abends konnten wir uns über unseren späteren Lebensweg  unterhalten und auch viele spannende Informationen und Kontakte knüpfen. Jeden Tag stand etwas anderes vor der Tür im Bereich der Naturwissenschaften, was die Woche sehr vielfältig und spannend gestaltete. Während der LernFerien habe ich einige Eindrücke zu den Fächern Biologie, Chemie und sogar ein bisschen Technik erhalten, obwohl man sich eher auf den Lebensentwurf und den Verlauf des eigenen Lebens konzentrierte.Nun am Ende dieser kurzen, aber schönen 5 Tage habe ich mich zwar noch nicht festlegen können, aber ich habe viel für meinen weiteren Lebensweg mitgenommen. Dabei war die wichtigste “Lektion”, dass man niemals einen “geraden” Weg gehen muss, sondern einem selbst im Studium viel Raum zur eigenen Entwicklung bleibt. Dies hat mir so einige meiner Ängste hinsichtlich einer Entscheidung zu einem Studium genommen und somit viel geholfen. Ich habe viel mitgenommen und kann jedem Naturwissenschaft-Begeisterten solch einen Aufenthalt empfehlen.“

Atilla Erkal (Q1)

PG-Ansprechpartnerin für Begabtenförderung: Ulrike Strajhar

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