Gedenkveranstaltung ,,Erinnerung und Verantwortung‘‘ zum 80. Jahrestag der Reichsprogromnacht

Der 9. November ist wohl einer der bedeutsamsten Tage der Geschichte Deutschlands, geprägt von Revolutionen, Ausrufungen zur Republik, Putsch-Versuchen und zuletzt auch vom Mauerfall.

Doch ein Ereignis war das Schrecklichste und sollte niemals vergessen oder gar wiederholt werden – die Reichsprogromnacht am 9. November 1938. An diesem Tag wurden nahezu alle Synagogen mit ihren heiligen Schriften, jüdische Geschäfte und Wohnhäuser demoliert und in Brand gesetzt. Tausende Menschen jüdischen Glaubens wurden ermordet, verhaftet oder in Konzentrationslager gebracht.

Mit einer Gedenkstunde zum 80. Jahrestag erinnerte die Stadt Herne an die Opfer der Reichsprogromnacht. In der Aula der Realschule Crange gab es verschiedene musikalische Beiträge der Gesamtschule Wanne-Eickel, eine Rede des Oberbürgermeisters Dr. Frank Dudda, ein Vortrag von Dr. Juliane Wetzel (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin) über den Antisemitismus in Deutschland heute und eine abschließende Schweigeminute. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch ausgestellte Plakate zur Judenverfolgung in Herne, erarbeitet von den Schülerinnen und Schülern der Realschule Crange.

Ilayda Kilinc, Q2

Das Pestalozzi-Gymnasium nahm mit dem LK Geschichte Q2 und der Schulleitung an der Gedenkveranstaltung teil.

Scroll Up