Mathe-Olympiade – Landesrunde in Wuppertal

In unserer Schule haben sich zwei Schüler für die Landesrunde in Wuppertal qualifiziert.

Ich bin eine von den zwei Schülern und möchte euch etwas darüber berichten:

Die Ankunftszeit war zwischen 9.00 – 9.45 Uhr, sodass viel Zeit zur Anmeldung vorhanden war. Jedoch war es ziemlich voll, als man in der Universität ankam. Man musste sich in die Reihe seiner Jahrgangsstufe einordnen, um sich anzumelden. Dort wurde mir, wie allen anderen, der Tagesablauf erklärt und man bekam eine Wertmarke für das Mittagessen nach der Klausur. Anschließend wurde eine kurze Rede gehalten und jeder ging zu seinem Raum. Die 5. – 9. Klasse schrieb im Hörsaal 33, der 790 Sitzplätze besitzt, wobei nur jeder zweite besetzt war, damit man bei anderen nicht abschreiben konnte und seine Ruhe hatte.

Ich saß in der Reihe 7 und hatte Glück, denn die Uhr hing direkt neben mir, sodass ich immer wusste wie viel Zeit ich hatte. Die Jahrgangsstufen 7-8 hatten zum Beispiel 3-4 Aufgaben und von 10:00 bis 12:40 Uhr Zeit, also 2h und 40min. Die Aufgaben waren nicht wie die gewöhnlichen Schulaufgaben im Mathebuch aus der Schule. Es waren Aufgaben, bei denen man logisches Denken, Rechnen und mathematisches Wissen verknüpfen sollte. Die vier Aufgaben waren unterschiedlich schwer, aber es gab dieses Mal keine Aufgaben, die mit Geometrie zu tun hatten.

Um 12:40 Uhr war die Zeit vorbei und man musste abgeben. Nun war die Hälfte geschafft und es ging weiter, denn ich war nicht als einzige dort und wahrscheinlich nicht die einzige, die keinen kennt. Man konnte sich mit seinem Nachbarn von gerade unterhalten und anfreunden. Ich saß beispielsweise neben Maike, die genauso wie ich aus der siebten Klasse kam. Wir haben uns unterhalten und gingen zusammen mit den anderen zur Mensa. Dorthin wurden wir von einem Mädchen hingeführt, denn sie war nicht sehr nah und die Universität ist sehr groß.

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In der Mensa gab es sehr leckeres Mittagessen, das auch die Vegetarier berücksichtigte, denn es gab Rindfleischlasagne und Gemüselasagne. Dazu gab es Salate und einen Johannisbeerenjoghurt. Wer auch etwas zu trinken nehmen wollte, hatte die Wahl zwischen Wasser mit Kohlensäure und ohne. Anschließend gingen wir zurück zur Universität. Dort musste man zu seinem Projekt gehen, denn es gab auch ein Nachmittagsprogramm.

Maike hatte das Projekt „die Lochkamera“ und ich zum Beispiel „Schloss Burg – eine spannende Reise in das längst vergangene Mittelalter“. Für Kunstinteressierte gab es auch „Pissarro – Der Vater des Impressionismus“, aber auch viele andere, die mich interessierten.

Bei meinem Projekt wurde man mit dem Bus hingefahren. Ich habe auf der Busfahrt zwei nette Mädchen kennengelernt, und zwar Paulina und Lina. Die zwei waren ein Jahr jünger als ich und wir haben uns die Busfahrt lang unterhalten. Dies war auch nötig um sich die Zeit zu vertreiben während der Busfahrt, denn das Navigationssystem hat uns nicht da hingeführt wo wir hin wollten. So wurde aus der Freude an einem Ausflug, eher Hoffnung wenigstens raus zu kommen, um sich die Füße auszugehen. Dann kam jedoch die Überraschung und alles wendete sich zum Guten. Die Führer waren schon weg und wir erkundeten das Schloss selber für 1 ½ h. Wir konnten uns dort frei bewegen und so sind wir, Lina, Paulina und ich, überall hingegangen und haben alles erkundet. Alles wurde viel interessanter, als wir erwartet haben. Wir hatten von der Turmspitze auch einen super Ausblick und haben reichlich Fotos gemacht.

Es gab auch ein Verlies, wo man eine Sound- und Licht-Show hatte. Auf dem Rückweg verlief fast alles reibungslos, denn der Rückweg war viel schneller. Anschließend wollte der Bus einparken, aber stieß gegen einen Mast, sodass man einen starken Stoß fühlte. Jedoch wurde keiner verletzt und wir mussten nur aussteigen, denn die Polizei wurde nun gerufen. Wir gingen hoch zu Universität und bekamen die Musterlösung für die Aufgaben und konnten so feststellen, ob wir die Aufgaben gut bzw. richtig gelöst hatten. Wie ihr seht ist ein Tag einer Mathe-Olympiade überhaupt nicht langweilig, sondern im Gegenteil. Man kann so manches Abenteuer erleben und viele neue Leute kennen lernen.

Karina Katke – Klasse 7c

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