Projektgruppentreffen Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie

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Bereits vergangenen Samstag traf sich die “Pride-League” für ein intensives Arbeiten in der Schule.
Schon in der Vorstellungsrunde wurde klar, dass ein Großteil der 14 Schüler.innen immer wieder Homophobie und Transphobie miterlebt und es daher wichtig findet, die Schulgemeinschaft dafür zu sensibilisieren, darüber aufzuklären und für Akzeptanz zu werben.
Am Vormittag starteten wir mit einem Quiz über strukturelle Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der sexuellen Identität, durch das die Schüler.innen zum einen Überraschendes erfuhren, zum anderen uns aber auch ihrerseits mit ihrem schon vorhandenen Vorwissen überraschten. Auch das anschließende Rollenspiel sensibilisierte uns noch einmal, in dem es Alltagsdiskriminierung sichtbar machte.
Nach dem Mittagsessen sammelten die Schüler.innen Ideen für Projekte und Aktionen, legten fest, welche Ideen dieses Schuljahr noch umgesetzt werden sollen, und verteilten Aufgaben für die weitere Planung.
Wir sind sehr begeistert von dem Engagement der “Pride-League” und sind freudig gespannt auf die weitere Umsetzung sowie das Interesse und die Aufgeschlossenheit der Schulgemeinschaft.
Die “Pride-League” ist offen für alle Interessierten. Falls ihr Lust habt, mit uns zu planen und beim nächsten Treffen dabei zu sein, meldet euch einfach bei uns, dann nehmen wir euch mit in den Verteiler auf.

Melissa Eilbrecht und Karin Fiedler

Schule der Vielfalt ist ein bundesweites Netzwerk.
In Nordrhein-Westfalen ist Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie ein Kooperationsprojekt der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* im rubicon e.V., SCHLAU NRW, der Rosa Strippe e.V. sowie des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein Westfalen (Bildungsland NRW).

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