Unsere Sozialcharta

Schüler und Schülerinnen

  • Ich bin bereit, mich auf die Erziehung und Bildung, wie sie in Absprache zwischen Eltern und LehrerInnen an unserer Schule erfolgen, einzulassen.
  • Ich respektiere die LehrerInnen und zeige dies durch entsprechende Verhaltens- und Redeweisen.
  • Ich halte mich im Unterricht an Gesprächsregeln und vermeide Störungen.
  • Ich vertrete meine Meinung gegenüber meinen Mitschülerlnnen und LehrerInnen überlegt und selbstbewusst, nehme aber auch die Meinung anderer ernst.
  • Ich bemühe mich, dazu beizutragen, dass sich meine Mit-schülerlnnen in ihrer Klassen- und in unserer Schul-gemeinschaft wohlfühlen, begegne ihnen mit Freundlichkeit, Respekt und Toleranz und grenze niemanden aus.
  • Ich will meinen Mitschülerlnnen gegenüber hilfsbereit sein.
    Wenn ich mich von LehrerInnen ungerecht behandelt fühle, suche ich das Gespräch mit ihnen.
  • Bei Problemen wende ich mich vertrauensvoll an meine Mit-schülerInnen, meine LehrerInnen, die Streitschlichtung oder an meine Eltern.
  • Ich werde Konflikte durch gewaltfreies Reden und Handeln lösen.
  • Ich behandle das Schuleigentum sowie das Eigentum meiner MitschülerInnen pfleglich und trage zur Sauberkeit der Schule bei.
  • Ich halte mich an die Hausordnung und Klassenregeln und bin mir bewusst, dass bei Verstößen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen ergriffen werden können.

Eltern

  • Wir arbeiten bewusst mit an der Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule.
  • Wir befürworten die grundlegenden Erziehungsziele der Schule und unterstützen durch unsere Erziehung die Vermittlung entsprechender Werte.
  • Wir vermitteln unserem Kind eine positive Grundeinstellung zur Schule, zu MitschülerInnen und Lehrkräften, um so ein gutes Miteinander und Lernen zu ermöglichen.
  • Wir schaffen im häuslichen Umfeld die notwendigen Vor-aussetzungen, damit unser Kind erfolgreich am Schulleben teilhaben kann.
  • Wir sind bereit, bei auftretenden Problemen im Sozial- und Lernverhalten unseres Kindes Kontaktangebote der Schule wahrzunehmen und im Vertrauen auf ein gemeinsames Interesse am Wohl unseres Kindes an Lösungen konstruktiv mitzuarbeiten.
  • Wir werden die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, die nach Möglichkeit in Absprache mit uns erfolgen, grundsätzlich mittragen, damit deren beabsichtigter Effekt erreicht wird.
  • Wir nutzen soweit möglich die bestehenden Schulmit-wirkungsgremien sowie Elternsprechtage und Eltern-stammtische, um über die Entwicklung des eigenen Kindes und die vielfältigen Aspekte des Schullebens insgesamt informiert zu sein.
  • Wir bringen unsere Erfahrungen und Kompetenzen ein, um gemeinsam mit den Lehrkräften und SchülerInnen die Weiterentwicklung der Schule zu gestalten.
  • Wir sind bereit, an Veranstaltungen der Schule – wie Schulfeste, Theater- und Musikaufführungen, Sportver-anstaltungen – teilzunehmen und bei Bedarf mitzuhelfen.

Lehrer

  • Wir sind uns unserer Verantwortung innerhalb der Erzie-hungspartnerschaft von Schule und Elternhaus bewusst und werden diese engagiert wahrnehmen.
  • Wir begegnen unseren SchülerInnen mit Respekt und Wert-schätzung.
  • Wir nehmen jeden Schüler und jede Schülerin als eigenstän-dige Person ernst und wollen allen helfen, ihre Stärken weiter zu entwickeln, und werden in Zusammenarbeit mit den Erzie-hungsberechtigten dazu beitragen, dass unsere SchülerInnen ihre Persönlichkeit im Rahmen unserer Schulgemeinschaft ent-falten können.
  • Wir werden durch die Anwendung geeigneter Methoden und Sozialformen die Eigenständigkeit und den Erfolg des Lernens fördern und zugleich für ein positives und angstfreies Lern-klima sorgen.
  • Wir wollen uns innerhalb der Klassen als LehrerInnen – Team verstehen und durch Zusammenarbeit und Absprachen den SchülerInnen gerecht werden und ihren Lernerfolg verbessern.
  • Wir übernehmen gemeinsam mit den Lernenden die Verant-wortung dafür, dass jede/r als geachtetes Mitglied seinen/ ihren Platz in Klassen- und Schulgemeinschaft findet.
  • Wir helfen unseren SchülerInnen bei der eigenständigen Lö-sung von Problemen und Konflikten, indem wir ihnen dazu hilf-reiche Methoden vermitteln und unsere schulischen Instru-mente der Streitschlichtung und Klassenmoderation anbieten.
  • Wir nehmen die Lernenden in ihrem sozialen Verhalten auf-merksam wahr. Bei Verstößen gegen die vereinbarten Grund-sätze unseres schulischen Zusammenlebens werden wir – nach Möglichkeit in Absprache mit den Erziehungsberechtigten – notwendige Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen ergreifen.
  • Wir möchten durch unser Verhalten, den an uns selbst ge-stellten Anspruch und die Art unseres Arbeitens unseren SchülerInnen ein Vorbild sein.

In dieser Präambel stehen die Grundsätze, die für alle Menschen an unserer Schule gelten sollen:

  • Jeder an unserer Schule – SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, SekretärInnen, Hausmeister, Reinigungspersonal, Kioskange-stellte – hat das Recht, mit Respekt behandelt zu werden und sich erwünscht und willkommen zu fühlen.

 

Ganz egal, ob wir Junge oder Mädchen sind, Mann oder Frau, ob wir oder unsere Eltern in Herne geboren sind oder gar in einem ganz anderen Teil der Erde, einer Religion angehören, arm oder reich sind, eine Behinde-rung haben oder nicht – wir alle wollen uns mit unseren Erfahrungen in die Schulgemeinschaft einbringen und unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten gemeinsam entfalten.

  • Jeder Einzelne von uns trägt Verantwortung dafür, dass wir ohne Angst miteinander reden und vertrauensvoll, ehrlich und hilfsbereit miteinander umgehen können.
  • Darum geben wir Ausgrenzung, Verunglimpfung und Mobbing keinen Raum und mischen uns gegebenenfalls ein, um ein tolerantes Miteinander zu erreichen.
  • Wir alle müssen dazu beitragen, dass die genannten Einstellungen und Verhaltensweisen im Schulalltag verwirklicht werden.

 

Dafür wollen wir die nötige Zeit und Achtsamkeit aufbringen.

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