Wiederbelebung der PG-Elternschule: Informationsabend zu K.O.-Tropfen

Seit zehn Jahren lädt das Pestalozzi-Gymnasium Eltern jährlich zu einer Informationsveranstaltung der Schule ein. „Schule für Eltern“ nennt sich dieses Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Eltern über wichtige Themen zu informieren, um sie in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen und zu stärken.

Am Abend des 07. März 2018 konnten sich interessierte Eltern einen Vortrag zum Thema „Herne lässt sich nicht k.o.-tropfen, vom ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins „Weißer Ring“, Herrn Lothar Schulz, anhören.
Sexuelle Straftaten und Raubüberfälle, bei denen K.O.-Tropfen zum Einsatz kommen, nehmen stetig zu. Unterwegs, in der Disco oder auf Konzerten, werden sie ahnungslosen Menschen verabreicht. Dabei handelt es sich meist um chemische Substanzen, die zum Teil einfach über das Internet bestellt werden können, die den Opfern in ihre Getränke gemischt werden. Besonderheit dieser Tropfen, sie sind farb- ,geschmacks- und geruchlos und schon nach kurzer Zeit im Blut nicht mehr nachweisbar.
Den Vortrag gliederte Herr Schulz in mehrere Teile. Hier ging es einerseits um die Fragen, was sind K.O.-Tropfen, wo und wie kommt man mit ihnen in Kontakt, wie wirken sie? Anderseits wurde die Rechtslage, was man bei Verdacht oder im Ernstfall tun sollte  und wie man sich vor solchen Übergriffen schützen kann, erläutert.
Betroffen sind nicht nur junge Menschen oder Frauen, nein auch ältere Menschen und junge Männer werden zunehmend Opfer der Tropfen.
Zum Schluss seiner Präsentation stellte Herr Schulz Hilfsmittel für Flaschen und Dosen  vor, mit denen das Verabreichen der Tropfen den Tätern sehr schwer gemacht werden können.
Nach dem Vortrag folgte eine Gesprächs-und Diskussionsrunde, in der noch offene Fragen geklärt werden konnten.
Der Weiße Ring hilft Betroffenen. Informationen und die Nummer des kostenfreien Hilfe-Telefons gibt es unter: www.weisser-ring.de

Weitere Veranstaltungen der PG-Reihe „Schule für Eltern“ sind geplant. Gerne nehmen wir Themen-Wünsche entgegen und greifen Hinweise auf gute Referentinnen und Referenten bzw. entsprechende Angebote.

Andrea Knöfel (PG-Koordinatorin Elternarbeit)

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